| Von Skifors bis Skapafors erstreckt sich der Svärdlang mit
seinen steilen felsigen Ufern wie ein Canyon-Fluss. Er ist bei Kanuten
sehr beliebt, weil er vielleicht der schönste See Dalslands ist,
oder vielleicht auch so einfach zu paddeln ist. Für schwedische
Verhältnisse sind dementsprechend viele Kanuten unterwegs.

Bei Skapafors beenden wir die heutige Tagesetappe
und gehen auf den guten, allerdings bedingt durch eine Straße
in der Nähe, nicht wirklich ruhigen Kanurastplatz.
Der Untergrund ist ausnahmslos felsig. Wir haben Probleme
die für den Zeltaufbau notwendigen Erdnägel in den Boden
zu bekommen. Schließlich legen wir Baumstämme um das
Zelt, um daran die Zeltleinen zu befestigen. Ein selbstragendes
Kuppelzelt ist für den harten Untergrund besser geeignet, als
unser Tunnelzelt.
Auf dem Parkplatz an der 200 m entfernten Straße
(164) steht eine Imbißbude. Es ist kurz nach 19 Uhr, der Imbiß
hat schon geschlossen. Tanja klopft an - Gott sei dank - eine nette
Frau verkauft uns noch das dringend benötigte Trinkwasser und
sogar noch einige Light Oel`s. Wir sind glücklich, die Verkäuferin
wohl auch, denn für die abverlangte Kohle hätten wir zu
Hause locker Essen gehen können.
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Detlef schleppt Holz an und entfacht ein großes
Lagerfeuer. Feuerholz in Form von Baumstämmen gehört in
der Regel zur Ausstattung eines Kanurastplatzes. Die Säge für
die Zerkleinerung der Stämme fehlt leider häufig.

Da immer noch kein Fisch angebissen hat, gibt es Kartoffelsuppe
aus der Tüte. Mit angebratenen Zwiebeln und richtigen Kartoffeln,
die wir zuvor im Lagerfeuer rösten, wird die Suppe verfeinert.
Lecker nach dem anstrengenden Tag. Wir sind etwas gestreßt
- zu viel in zu kurzer Zeit - manchmal ist weniger mehr.
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